Codein Stilpane Sirup 100 ml
Codein Stilpane Sirup 100 ml ist ein fiebersenkendes und schmerzlinderndes Arzneimittel. Es besitzt milde entzündungshemmende, antipyretische (fiebersenkende) und analgetische (schmerzlindernde) Eigenschaften. Die Hauptwirkung auf das Thermoregulationszentrum im Hypothalamus besteht in der Reduzierung der Prostaglandinsynthese, wodurch die Wärmeabgabe verbessert wird – dies stellt den Wirkmechanismus dar.
Inhaltsstoffe des Stilpane Sirups
Die folgenden Wirkstoffe (Salze):
- Codeinphosphat – 5 mg/5 ml
- Promethazinhydrochlorid – 6,5 mg/5 ml
- Paracetamol – 120 mg/5 ml
Codein ist ein Opiat und eine Vorstufe (Prodrug) von Morphin, das hauptsächlich zur Behandlung von Schmerzen, Husten und Durchfall eingesetzt wird. Es wird auch häufig als Freizeitdroge verwendet. Codein kommt natürlich im Saft des Schlafmohns vor.
Dosierung und Anwendung des Sirups
Oral oder rektal:
- Erwachsene und Jugendliche mit einem Körpergewicht über 60 kg:
Einzeldosis 500 mg, Einnahmehäufigkeit bis zu 4-mal täglich.
Maximale Behandlungsdauer: 5–7 Tage.
Maximale Dosis: Einzeldosis 1 g, Tagesdosis 4 g. - Kinder (orale Anwendung):
- 6–12 Jahre: 250–500 mg
- 1–5 Jahre: 120–250 mg
- 3 Monate bis 1 Jahr: 60–120 mg
- Bis 3 Monate: 10 mg/kg
- Kinder (rektale Anwendung):
- 6–12 Jahre: 250–500 mg
- 1–5 Jahre: 125–250 mg
Einnahmehäufigkeit: 4-mal täglich in Abständen von mindestens 4 Stunden.
Maximale Behandlungsdauer: 3 Tage.
Maximale Dosis: 4 Einzeldosen pro Tag.
Nebenwirkungen
Nachfolgend eine Liste möglicher Nebenwirkungen, die durch die Inhaltsstoffe von Stilpane Sirup auftreten können. Diese Liste ist nicht vollständig. Nebenwirkungen können auftreten, müssen es aber nicht. Einige Nebenwirkungen sind selten, können jedoch schwerwiegend sein. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, insbesondere wenn diese anhalten:
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Schwindel
- Sedierung
- Kurzatmigkeit
- Übelkeit
Verdauungssystem:
Gelegentlich tritt Dyspepsie (Verdauungsstörung) auf. Eine langfristige Anwendung in hohen Dosen ist mit hepatotoxischen Folgen, Methämoglobinämie, Nieren- und Leberversagen sowie hypochromer Anämie verbunden.
Selten:
Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie, Neutropenie und Agranulozytose im blutbildenden System.
Seltene allergische Reaktionen:
Nesselsucht, Hautausschläge und Juckreiz.
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